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Wie funktioniert unser Blog? Teil 1 – Gospeltrain startet ins Internet

Schon längere Zeit trug sich der Gospeltrain Hamm e.V. mit dem Gedanken, eine Internetpräsenz aufzubauen. Hintergrund waren sowohl die Nachfragen von Außenstehenden, aber auch die Idee, Kommunikations- und Darstellungs-möglichkeiten im Internet zu nutzen. Letztlich haben wir uns für die Form des Blogs entschieden, da diese Form keine eigenen Programmierkenntnisse erfordert und man schnell an den Start kommt. Beim Blog ist es so, dass der gewählte Anbieter das Know-How in Form von Struktur und Bearbeitungs-möglichkeiten zur Verfügung stellt, die vom Nutzer dann nur noch mit Leben gefüllt werden muss.

Was ist überhaupt ein Blog? Hier die leicht veränderte Definition aus Wikipedia: „Das Blog oder auch Web-Log, Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch, in dem mindestens eine Person, der Web-Logger, kurz Blogger, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt.“ Der Artikel ist als Lektüre zum empfehlen, auch für Technikmuffel, denn es gibt interessante Dinge zur Verwendung und zu den Nutzern von Blogs zu erfahren.

Als ich im April 2012 gefragt wurde, ob ich mich als Autor beim gerade neu angemeldeten Blog unseres Chorleiters beteiligen möchte, war ich erst „geschockt“. Ich stand da, wie der berühmte Ochs’ vorm Berge. Zwar war mir das Thema „Bloggen im Internet“ bekannt, doch ich hatte keinerlei Ahnung wie es funktioniert. Nach kurzer Überlegung sagte ich zu; ich beschloss einfach die Chance zu nutzen, mich mal damit zu beschäftigen. „Machen“ ist halt besser als langweilige theoretische Trockenübungen.

Jetzt mal ganz konkret: Sebastian hat unseren Blog bei WORDPRESS angelegt, einem der großen Anbieter kostenloser Blogs, sogenannter FreeBlogs. Er ist somit der Inhaber mit vollständigen Rechten an Form und Inhalt. Das klare schicke Design in „unserer“ Farbe einschließlich der Kategorien hat er mit den Möglichkeiten von WORDPRESS selbst gestaltet. So wurden auch die ersten Artikel und Kontaktdaten ins Netz gestellt. Darüber hinaus hat er dem trainarchivator, der Chefin und einer weiteren Person, die aber noch nicht aktiv geworden ist, Schreibrechte eingeräumt.

Himmlische Nacht in Caldenhof 29.06.2012

Die Ev. Akademie für Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Hamm lädt im Rahmen der „Himmlischen Nacht“ am 29.06.2012 zu einem Gottesdienst mit Ökum. Feierabendmahl ein. Der Gospeltrain Hamm e.V. übernimmt dabei die musikalische Gestaltung. Der Gottesdienst beginnt um 21.00 Uhr in der Kapelle der Tagungsstätte Caldenhof (Caldenhofer Weg 28, 59063 Hamm), die Gospeltrainer treffen sich bereits um 20.00 Uhr. Selbstverständlich sind Familien und Freunde gern gesehene Gäste. Im Anschluß an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit der persönlichen Begegnung, das Ende ist offen. Auch im letzten Jahr war der Gospeltrain eingeladen, und wir erinnern uns gerne an diese schöne Veranstaltung in angenehmer Atmosphäre.

So klein ist die Welt

Freitag, später Nachmittag, ich bin an meinem Arbeitsplatz in einem großen Hammenser Supermarkt. Ich werde zur Information gerufen, das bedeutet meistens nichts Gutes, erst recht nicht zu dieser Zeit. Denkste! An der Information erwartet mich eine Kundin, die hoch erfreut ist, mich zu sehen. Die Frau ist echt begeistert – ich verwirrt. Sie meint „Ja, Sie sind es, ich hatte Recht!“. Ich verstehe nur Bahnhof, gehe meine Schandtaten der letzten Zeit durch, um einen möglichen Grund zur Beschwerde zu finden, erfolglos.

Jetzt legt die Dame richtig los: „Ihr habt so schön gesungen.“ Hoppla, es geht gar nicht um meine Arbeit, sondern eher um mich privat. Dabei kenne ich die Dame nicht. Ich überlege, wo wir uns begegnet sein könnten und gestehe ihr meine Ratlosigkeit. Sie hat immer noch Spaß und erzählt mir dann, dass sie in der Dortmunder Nicolaikirche das Konzert des Gospelkirchentags 2012 besucht habe, an dem unser Gospeltrain Hamm mitgewirkt hat. Aha, so langsam geht mir ein Licht auf. Sie ist offensichtlich als Fan zum „Auswärtsspiel“ angereist. Meine Kollegin an der Information steht mit sichtlichem Vergnügen daneben und amüsiert sich auf meine Kosten. Wahrscheinlich mache ich ein der Ahnungslosigkeit entsprechendes Gesicht.

Jetzt erzählt mir die Kundin, sie habe in der ersten Reihe gesessen und unser Konzert genossen. Dabei strahlt sie mich richtig an. Da es beim Konzert später und später wurde, bis wir an der Reihe waren, habe sie schon überlegt, nach Hause zu fahren. Zu ihrem und unseren Glück habe sie es aber nicht getan. Kein Wunder, das mir ihr Gesicht nicht bekannt vorkam – die grellen, auf uns gerichteten Scheinwerfen hatten den Zuschauerraum aus unserer Sicht in tiefes Schwarz getaucht. Es habe ihr sehr gut gefallen, von der Liedauswahl, über die Stimmen bis zur Atmosphäre in der Kirche.

Nur eines habe sie beschäftigt: eine der Sängerin kam ihr so bekannt vor, so eine grauhaarige. Es muss sie so beschäftigt haben, dass sie keine Antwort fand, wo sie mich einordnen sollte, so dass sie schließlich Hilfe suchte. Sie berichtete mir von einem gemeinsamen Bekannten: Sebastian! Natürlich, den „bunten Hund“ kennt ja scheinbar jeder. Die beiden müssen wohl miteinander beraten haben, wo sich die Schnittmenge unserer Leben befindet. Die Lösung war mein Arbeitsplatz, wo die Dame gelegentlich als Kundin unterwegs ist. Jetzt wollte ich es aber genau wissen und sie verriet mir schließlich, dass sie die Küsterin von Hamm-Wiescherhöfen sei, mit der Küsterin von Hamm-Pelkum (?) unterwegs war und unsere Anja J. aus Pelkum kennt. Außerdem sei ihr in der ersten Reihe bei unserem Auftritt eine Blonde angenehm aufgefallen, die „so richtig bei der Sache gewesen sei“. Das habe ihr sehr gefallen. Iris, warst Du das?

Zum Abschluß unseres Gespräches machte ich unseren neuen Fan auf unseren Blog aufmerksam, und deutete an, dass ich soeben eine neue Anregung für einen Artikel gefunden habe. Sie nahm es schmunzelnd zur Kenntnis. Also, ich gebe ihr Lob hiermit an alle Aktiven weiter.

Probenalltag hat uns wieder

Nach den letzten aufregenden Wochen hat der Gospeltrain gestern endlich mal wieder eine „normale“ Probe hinter sich gebracht. Die Teilnahme am Gospelkirchentag in Dortmund hat ja in mancherlei Hinsicht für Wirbel gesorgt. Jetzt soll aber wieder der Alltag mit geregelter Probenarbeit einkehren. Wir haben schließlich noch einiges vor in den nächsten Wochen, und die für diese Auftritte geplanten Lieder sollen weiterhin geschmeidig rüberkommen. Es wurde also viel Vertrautes gesungen.

Es begann allerdings mit einem völlig neuen Titel, der aus Dortmund mitgebracht wurde. Im Großen und Ganzen gelang dieser vierstimmige Song schon recht ordentlich. Allerdings wurde noch zu etwas zu laut gebrüllt beim singen, so das er noch nicht seine volle Wirkung entfalten konnte, wie wir es in der Westfalenhalle erlebt hatten. Das kommt schon noch – war ja erst der erste Versuch.

Dann ging es an einen Titel, der noch relativ neu im Repertoire ist und noch nie „so richtig“ öffentlich gesungen wurde. Lediglich bei einem kleinen „Gospeltrain & Friends-Auftritt“ ist er mal vor Publikum getestet worden. Dieses Publikum – die „Friends“ – bestand aus dem engsten Kreis rund um den Gospeltrain; sprich Familienmitglieder und Freunde. Die sind uns natürlich wohl gesonnen! Bei jenem Auftritt durften noch Textblätter benutzt werden, oder es gab während des Auftritts ab und zu Anweisungen an uns oder Erklärungen an die Gäste durch unseren Chorleiter.

Diesen besagten Titel wollte unser kreativer „Chef“ noch etwas aufmotzen. Es kam wie immer. Erst Getuschel: “Ich verstehe immer noch nicht was er will“, einige Zeit und verschiedene Durchläufe später: „Das hört sich ja super an“. Wenn wir den Titel erst so richtig drauf haben, ist Gänsehautatmosphäre garantiert.

Wie der Gospelkirchentag das Miteinander verändert

Gerade fahre ich am späten Abend den PC hoch, um mal nach E-Mails zu schauen. Schön, eine Chorkollegin hat mir auf eine Anfrage geantwortet. Es ist heute schon die zweite Mail von einer Gospeltrainerin. Das ist eine der Veränderungen – die Kommunikation hat sich verstärkt. Irgendwie sind die Hemmschwellen, mal eben wegen einer Sache nachzufragen, um etwas zu bitten oder andere zu unterstützen deutlich gesunken. Diese Erfahrung machen scheinbar auch andere.

Weiterhin ist festzustellen, dass man auch bekannte Leute noch mal ganz anders kennen lernen kann; so sind bei den Mitstreiter/Innen noch viele neue Seiten zu entdecken. Richtig spannend kann es sein, wenn andere auch auf einen selbst plötzlich ganz anders zukommen. Nicht, dass wir früher wenig Kontakt gehabt hätten, aber irgendwie hat das alles eine neue Leichtigkeit. Es ist das genaue Gegenteil von “in einer Schublade“ stecken – ich weiß, wovon ich rede. Eine neue Vertrautheit, die Entwicklung von Spitznamen und – als Krönung – die Förderung von Künstlern im Bereich Soloinstrument und Tanz (Gruß an Andrea und Steffi, GRINS) sind die bemerkenswerten Folgen dieses dreitägigen intensiven Miteinanders.

Jetzt muss es unsere Aufgabe sein, diejenigen, die nicht mit in Dortmund waren, nicht abzuhängen von den neuen Entwicklungen. Deshalb gibt es auch so viele intensive Erlebnisberichte von Teilnehmern des Gospelkirchentags – ob im persönlichen Gespräch, in unserem Blog oder in entsprechenden Kommentaren. Ganz wichtig ist hier auch die Rolle unseres Chorleiters Sebastian, der nicht nur Musiklehrer und Dompteur unserer Bande ist, sondern längst auch ein guter Freund!!! Er schafft es mit seiner sehr persönlichen Art, mit uns auf einer Ebene zu stehen und nicht von oben herab anzuordnen (…da hätte er bei uns aber auch schlechte Karten 😛 ) . So ist er einer von uns und Teil der Entwicklung. Es war spannend zu lesen, wie er aus seiner Rolle als „Chef“ sein „Erlebnis Gospelkirchentag“ im Gospeltrain-Blog geschildert hat.

Moment mal, eine neue Mail…..“[Neuer Artikel] Aus der Sicht einer Daheimgebliebenen“…..mal eben lesen!…..Ein Bericht von Christa, die leider nicht mit in Dortmund war. Tolle Sache, eine weitere Facette der Ereignisse nachvollziehen zu können. Jetzt wird aus der ganzen Geschichte eine richtig runde Sache. Mal sehen, was wir in der Zukunft daraus machen…

Unser Blog macht sich!

Jetzt ist unser Blog seit etwa zwei Monaten online. Der erste Artikel mit der Begrüßung der Webgemeinde durch den Gospeltrain wurde am 14.04.2012 veröffentlicht. Da wollen wir doch mal neugierig sein, wie sich unser „Baby“ so gemacht hat. Na, was meint ihr?? Wie viele Zugriffe hat es gegeben? Nimmt jemand Notiz von uns oder sind es nur die Mitglieder selbst, die sich hier tummeln?

Jetzt kommt’s, haltet Euch fest: Es gab bis heute 18.06.2012, 20.15 Uhr, 1689 Aufrufe. Darunter waren Zugriffe aus USA(4), ESP (2), SUI (1), FRA (1) und AUT (1). Ja klar, da werden viele „Irrläufer“ durch Suchmaschinen dabei sein, aber da werden auch viele ganz gezielt nach dem Gospeltrain geschaut haben. Das belegt auch der Topsuchbegriff „Gospeltrain Hamm“, über den wir gefunden wurden. Also nix mit „nur Mitglieder“. Diese rufen den Blog wahrscheinlich längst über ein Lesezeichen oder einen Link in der Lesezeichen-Symbolleiste ihres Browsers auf, statt einen Begriff in eine Suchmaschine einzugeben. Generell ist der Gospeltrain über Suchmaschinen jetzt deutlich besser zu finden, da die Tags (Schlagwörter) verschiedene Interessensgebiete abdecken.

Außerdem ist der Trend festzustellen, dass unabhängig von allen „Aufs und Abs“ die Häufigkeit der Zugriffe pro Tag leicht steigend ist. Einzelne Tage sind aber echte Knaller, z.B. der Toptag 15.06.2012, an dem gleich zwei große Artikel im Nachgang des Gospelkirchentags erschienen sind, mit 146 Klicks. Hammer, oder? Sicher lösen die Autoren bei ihrer Arbeit einige der Klicks aus, weil zwischen Bearbeitungsoberfläche und dem Blog, wie Ihr ihn seht, mal hin und hergewechselt wird, allerdings kann diese große Zahl nur durch echte Neugier und Vorfreude auf neue Artikel erklärt werden.

Am häufigsten wurde natürlich die Startseite aufgerufen. Topartikel über die Gesamtzeit war „Nachbesprechung Gospelkirchentag: Teil 3 – Wettrennen, Chorfestival und Workshops“, in den letzten sieben Tagen wurde „Gospelkirchentag 2012 – Tag 1 aus Chorleiters Sicht“ am häufigsten nachgefragt.

Insgesamt folgen dem Blog 171 Internetnutzer. Die Software des Blogs weist 9 „active followers“ aus dem Mitgliederbereich aus, die automatisch per E-Mail über neue Artikel informiert werden. Aufgrund persönlicher Rückmeldungen sind aber mehr Personen als „Follower“ bekannt, diese haben wahrscheinlich nur nicht bestätigt.

Über die weitere Entwicklung werdet ihr in größeren Abständen auf dem Laufenden gehalten.

Nachbesprechung Open-Air-Auftritt in Frömern 17.06.2012

Foto: trainarchivatorNachdem der Gospeltrain Hamm  gemeinsam mit den beiden Projektchören aus Fröndenberg-Frömern + Hamm-Bockum-Hövel am Gospelkirchentag 2012 in Dortmund mit großem Erfolg teilgenommen hatte, sollte ein Auftritt beim Gemeindefest in Frömern die Zusammenarbeit abrunden. In der Heimat der Frömeraner sollte das Dortmunder Konzertprogramm auf einer Open-Air-Bühne vorgestellt werden.

Über Frömern lachte die Sonne. Schon die Hinfahrt war ein Genuss. Bei wunderbarem Sommerwetter fuhren wir von Hamm aus durch die abwechslungsreiche, leicht hügelige Landschaft der Hellwegregion Richtung Frömern. Immer wieder hatte man guten Fernblick Richtung Haarstrang und Sauerland oder zurück in Richtung Lippezone. Wir überlegten, ob wir uns bereits im Auto einsingen sollten, da wir später ankommen würden als alle anderen. Nach einigen kläglich gescheiterten Versuchen gaben wir auf. Stattdessen gab es reichlich „Lachgymnastik“, wir hatten also doch schon einiges für Atmung und Lockerheit getan.

In Frömern angekommen fragten wir uns, ob die anderen auf dem Festplatz zu finden seien oder man sich in der Kirche einsänge. Ja, man bereitete sich vor, wie es sich gehört. Wir Nachzügler kamen also doch noch zum Singen. Danach hatten wir noch eine gute halbe Stunde Zeit bis zum geplanten Auftritt um 17.00 Uhr. Es kam wie es kommen musste – wir bekamen die berühmte halbe Stunde Verspätung aufgebürdet. Egal. Wir waren ja seit Dortmund nichts anderes gewöhnt.

Bis es los ging, gab es Gelegenheit, sich an Getränke- und Imbisständen zu versorgen, etwas Small-Talk zu betreiben oder der Bigband der Gesamtschule Fröndenberg zuzuhören, die gerade das Unterhaltungsprogramm bestritt. In kleiner Runde einiger „Altgedienter“ kam etwas Sorge auf, ob die Atmosphäre für einen Gospelauftritt geeignet sei. Hintergrund sind weit zurückliegende Auftritte, wo „Rummelplatzstimmung“ herrschte. Man mag sich an ein verrauchtes Festzelt auf dem Weihnachtsmarkt mit entsprechender Geräusch-kulisse erinnern oder einen Auftritt in Pelkum, bei dem wir in einem Zelt außerhalb einer Festhalle singen mussten – die wenigen Zuschauer stellten sich bei uns eher vor dem Regen unter als dass sie zuhörten.

Foto: trainarchivator

Als die Band ihren Auftritt beendet hatte, gab es eine kurze Umbaupause und schon ging es los. Auf der Bühne schien uns die Sonne genau ins Gesicht, so dass einige die Sonnenbrille aufließen und unser Kollege am Drumset am Ende einen glühenden Kopf hatte. Zum Auftakt erklang „Jesus is my salvation“ als Kanon. Unser gut aufgelegter Chorleiter Sebastian Wewer begrüßte das Publikum, und erklärte kurz die Zusammenstellung unserer Truppe vor dem Hintergrund des Gospelkirchentags. Weiter ging es mit einem gut gelungenen „Deep river“, dass eigentlich gerade in ruhigen geschlossenen Räumen seine Wirkung erzielt. „Heaven is a wonderful place“ und „This ist the day“ bereitete uns keine Probleme, so oft wie wir es spontan in Dortmund an allen möglichen Orten gesungen hatten – diese Titel würden wir auch nachts um vier ordentlich hinkriegen. Zwischen diesen Songs erklang „Joshua fit the battle of Jericho“ und nach dem gestampften Ende waren einige froh, „dass die Bühne gehalten habe“. Unser Gospeltriplet (Go, tell it on the mountain, He’s got the whole world, Rock my soul) war dann etwas zäh, auch die Erklärung von Sebastian ungewohnt kompliziert. Das hat er sonst deutlich schwungvoller drauf – Tagesform halt. Der Klassiker „Rock my soul“ war ok, allerdings nicht so explosiv wie in Dortmund. Es fehlten Männerstimmen, und die Aufstellung war nicht ideal. Vor dem wunderbar klingenden Schlusslied „Mögen sich die Wege“ wurde daran erinnert, dass dieser Titel bereits vormittags beim hiesigen Gottesdienst vom Kirchenchor gesungen wurde – jetzt folge die Version eines Gospelchores. Ein Vergleich wäre für uns bestimmt mal interessant gewesen. Insgesamt war es ein gelungener Auftritt in heiterer Atmosphäre. Die kleinen Schwächen sind dem gut gelaunten Publikum nicht aufgefallen, so dass alle ihren Spaß hatten. Als Zugabe stimmten wir nochmals „This ist the day“ an.

Foto: trainarchivator

Im Nachhinein betrachtet war die Sorge bezüglich „Rummelplatzatmosphäre“ wenig berechtigt. Zwar ging der Betrieb während des Auftritts an den Ständen weiter, doch davon ging keine wesentliche Störung aus. Das Publikum war auf uns konzentriert, und die Textkundigen sangen einige Titel mit. Selbst die Dorfjugend wurde bei einem Titel aktiv. Eine Teilnehmerin des Frömeraner Projektchores erzählte später, dass sie beim ersten Treffen der Projektteilnehmer enttäuscht war, dass kaum jüngere Jahrgänge dabei waren, obwohl mit dem Gospelprojekt ein ganz neues Angebot gemacht wurde. Sie gäbe die Hoffnung aber nicht auf – vielleicht sei ja mit dem Live-Erlebnis Gospel und Sebastian Wewer in Action ein kleines Samenkorn in die Erde gelegt worden.

Übrigens fand die steile Karriere von A.L.T. an der Triangel seine Fortsetzung. Ihre überragende Leistung wurde vom stolzen Chorleiter direkt öffentlich lobend angesprochen, was sonst nur herausragenden Solokünstlern gewährt wird [Achtung: chorinterner Insiderwitz].

Aus Zeitgründen konnte ich meine Verzehrmarken nicht in Naturalien eintauschen und habe sie an Gabi R. verschenkt. Andere folgten dem Beispiel. Ob und in welchem Zustand die Beschenkte später nach Hause fand, ist derzeit nicht bekannt 😉

Nachbesprechung Gospelkirchentag: Teil 8 – Nachlese im Netz

Für alle, die noch mal in Live-Erinnerungen schwelgen wollen, aber auch für jene, die nicht dabei waren, habe ich einige interessante Videolinks zusammen-gestellt. Etliche von Euch werden sie aber wahrscheinlich längst kennen.  Tip: achtet mal darauf, von wo die Aufnahmen gemacht wurden. Dementsprechend kann man manchmal einzelne Stimmlagen gut erkennen. Außerdem sind noch Links aufgelistet, wo verschiedene andere Berichte und Fotos zu finden sind.

VIDEOS VOM ABSCHLUSSGOTTESDIENST:

Abschlussgottesdienst Gospelkirchentag 03.06.2012 [1/4],   Soulteens mit Miriam Schäfer und Joakim Arenius „If nobody likes you“

http://www.youtube.com/watch?v=uQUVeoiePLA&feature=autoplay&list=UUtn9ykXa8dXSOrG_i5EHKww&playnext=1

Abschlussgottesdienst Gospelkirchentag 03.06.2012 [2/4], Mass Choir und EKKW-Gospel mit Hans-Christian Jochimsen und Nina Luna Eriksen „I will lift up my hands“

http://www.youtube.com/watch?v=-N-bWQvmfok&feature=relmfu

Abschlussgottesdienst Gospelkirchentag 03.06.2012 [3/4], Mass Choir und EKKW-Gospel mit Hans-Christian Jochimsen und Nina Luna Eriksen „We can move mountains, LESUNG, We can move mountains, Let me fly“

http://www.youtube.com/watch?v=Fy3iOSj75ZQ&feature=BFa&list=UUtn9ykXa8dXSOrG_i5EHKww

Abschlussgottesdienst Gospelkirchentag 03.06.2012 [4/4], Mass Choir und EKKW-Gospel mit Carol Cymbala „He reigns forever“

http://www.youtube.com/watch?v=MZlRBG-DW00&feature=BFa&list=UUtn9ykXa8dXSOrG_i5EHKww

VIDEOS VOM MASS-CHOIR-WORKSHOP

Joakim Arenius und Praise Unit (03.06.2012), „Inspired“

http://www.youtube.com/watch?v=fc5nvQ4GFy8&feature=BFa&list=UUtn9ykXa8dXSOrG_i5EHKww

H. Chr. Jochimsen und Nina Luna Eriksen (03.06.2012), „Let me fly“

http://www.youtube.com/watch?v=qANkrFrqLAk&feature=BFa&list=UUtn9ykXa8dXSOrG_i5EHKwwLet me fly

Hans Christian Jochimsen (03.06.2012), „Let me fly“

http://www.youtube.com/watch?v=LogDfbz0ALk&feature=autoplay&list=PLFF441FFD230F7BD6&playnext=1

Carol Cymbala (02.06.2012), „He reigns forever“

http://www.youtube.com/watch?v=h3Z6RWgB6gU&feature=BFa&list=UUtn9ykXa8dXSOrG_i5EHKww

Carol Cymbala (02.06.2012), „Hallelujah, you’re worthy to be praised“

http://www.youtube.com/watch?v=zAsOg8tvx0c&list=UUtn9ykXa8dXSOrG_i5EHKww&index=3&feature=plcp

Medley: „I will lift up my hands“ (Jochimsen), “ Let my fly“ (Jochimsen), „Immanuel“ (Schäfer), „Never let me go“ (Jochimsen), „Inspired“   (Arenius), „He shall reign–Hallelujah“ (Jost)

http://www.youtube.com/watch?v=ge64p2y1G3I&feature=BFa&list=PLFF441FFD230F7BD6

SONSTIGES

Veranstalter   http://www.gospelkirchentag.de/

Fotos   https://picasaweb.google.com/gospelkirchentag

Ev. Kirche in Dortmund und Lünen   http://www.vkk.org/index.php?id=11134

Ev. Kirche im Rheinland   http://www.ekir.de/www/service/gospel-15483.php

Tageszeitungen   http://www.ruhrnachrichten.de, http://www.derwesten.de (WAZ-Zeitungsgruppe)

Gospelradio   http://www.gospelradio.de/public/index.php?id=328

Liebe GospeltrainerInnen. Das war’s. Genug zurück geschaut. Der Gospelkirchentag 2012 in Dortmund liegt endgültig hinter uns. Jetzt richten wir unseren Blick wieder nach vorne, auf neue Projekte. Ihr erinnert Euch? Der Gospeltrain Hamm e.V. möchte den diesjährigen Gospelday am Samstag 22.09.2012 um 12.00 Uhr (http://gerechtigkeit.gospel.de) nach Hamm holen, um Teil des Gesamtprojekts zu werden. Außerdem wartet bereits die nächste Braut darauf, „unter die Haube“ gebracht zu werden. Und wir würden sicher die Wette gewinnen, wenn wir behaupteten, unser „Dompteur“ Sebastian Wewer habe schon wieder neue Ideen und Termine im Kopf. Auf geht’s.

Noch etwas: vielen Dank für Eure Kommentare. So haben viele an unseren Erlebnissen teilhaben können. Macht weiter so!

Aktueller Nachtrag: Wie ihr selbst festgestellt habt, hat Sebastian begonnen, uns seine Sicht der Dinge zu schildern. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen, und die Unersättlichen bekommen noch mehr Futter. Das Ende der Nachbetrachtungen betrifft also nur die Sicht eines normalen (?) Chormitglieds, das in Dortmund dabei war. Lass‘ was hören, Sebastian.

Wiedersehen in Frömern

Am Sonntag, den 17.06.2012, fährt der Gospeltrain Hamm e.V. nach Fröndenberg-Frömern, wo wir auf nette Bekannte treffen werden. Für den Gospelkirchentag 2012 in Dortmund hatte dort Sebastian Wewer, Chorleiter beim Gospeltrain und dem Kirchenchor Frömern, einen Projektchor gegründet. Dieser und ein weiterer Projektchor aus Hamm-Bockum-Hövel bildeten zusammen mit dem Gospeltrain einen Großchor für einen gemeinsamen Aufritt in der Gospelnacht des Gospelkirchentags. Nun wollen wir das Dortmunder Programm noch einmal gemeinsam in der Heimat des Projektchores vorstellen. Wir treffen uns um 15.00 Uhr am Gemeindehaus Frömern, der Auftritt startet um 17.oo Uhr. Neben dem Einsingen besteht sicher die Gelegenheit, sich über unsere Erlebnisse in Dortmund auszutauschen.

Zwar können wir nicht in voller Mannschaftsstärke anrollen, doch Klasse hat noch lange nichts mit Masse zu tun. Wir kommen voll motiviert, und wollen eine gute Leistung abliefern. Daß man in Frömern singen kann, haben uns die Projektchörler bei der gemeinsamen Generalprobe in Hamm bewiesen. Und in Dortmund wurde dann richtig Gas gegeben :-).

Falls dieser Blog „heimlich“ in Frömern verfolgt wird, so schicken wir Euch liebe Grüße. Wir freuen uns auf Euch, und hoffen auf einen netten gemeinsamen Auftritt in Eurer Kirche. Erinnert Euch an unser „Rock my soul“ in Dortmund und welche Energie dabei frei gesetzt wurde…

WICHTIG: bringt den bunten Schal vom Gospelkirchentag mit, sonst freie Wahl bei der Kleidung (vielleicht nicht schock-kribbel-bunt-gemustert, dann sähe man den schönen Schal nicht)

„Ihr seid so anders“

Das sagt Andrea R. bei der ersten Chorprobe nach dem Gospelkirchentag 2012 in Dortmund, an dem unser Gospeltrain teilgenommen hat. Sie muß es ja wissen. Wir haben uns vor weit über zehn Jahren im Chor kennen gelernt, sind heute sehr gut befreundet und vertraut miteinander. Was soll anders sein? Hat sie nicht vielleicht doch recht?? Mir fallen auch so einige Kleinigkeiten auf. Unsere E. aus dem Tenor ist nicht da. Normalerweise hätte ich dies gar nicht so mitbekommen, doch  ich habe sie nach mehreren netten Gesprächen auf verschiedenen Dortmunder Bahnsteigen irgendwie näher kennengelernt. Oder der eigentlich ruhige Franz: er muß während der Probe zur Ordnung gerufen werden, weil er quatscht. Außerdem scheint er irgendwie zu schweben. Habe ich heute eine gestörte Wahrnehmung – ich glaube nicht. Auch unser Chorleiter Sebastian ist wie frisch aufgeladen. Er sprüht vor Energie, hat offensichtlich viel Input aufgearbeitet, der jetzt an uns weiter gegeben werden muß. Ich ertappe mich dabei, daß ich ein wenig enttäuscht bin über Andrea L.-T.: sie trägt ein blaues Oberteil! Eigentlich voll in Ordnung, aber ich kann sie mir nur noch im T-Shirt mit dem riesigen pinkfarbigen Smiley vorstellen, welches sie in der Westfalenhalle trug. An der Triangel ist sie aber immer noch meisterlich. Wie  beruhigend ;-).

Offensichtlich haben wir die drei Tage unbewußt genutzt, um bekannte Leute nochmal neu kennenzulernen oder neue Seiten an ihnen zu entdecken. Wenn sich das mal nicht gelohnt hat! Jetzt müssen wir die wenigen „Daheimgebliebenen“ mit ins Boot der neuen Erfahrungen holen, aber die Blogbeiträge scheinen ja schon einiges in dieser Richtung bewirkt zu haben. Vielen Dank für die netten Rückmeldungen.